Im Juli war ich in meinem aller ersten Höhentrainingslager mit der Nationalmannschaft, 3 Wochen in den Bergen von Italien. Am ersten morgen wurden wir erstmal mit einer dünnen Schneedecke überrascht, wir konnten aber ein paar Stunde später uns trotzdem auf die Räder schwingen.
In den ersten Tagen musste ich mich erst an die dünne Luft gewöhnen, nicht nur beim Training, sondern auch beim Schlafen hat man den Sauerstoffmangel gemerkt. Auch die ganzen Messungen und Nahrungsergänzungsmittel, die man während der 3 Wochen gemacht hat, waren am Anfang eine Gewöhnung.
Die Aussicht auf die Berge war wunderschön und manchmal war es ein bisschen komisch mit dem Fahrrad in einem Skigebiet zu stehen. Dazu bin ich noch nie soooo lange Berge gefahren, am längsten Berg sind wir 2 Stunden Berghoch gefahren. Zu unserer Unterkunft mussten wir jedes mal noch einen mindestens 6 Km Berg hochfahren.
Ich habe mir zusammen mit Franziska Brauße ein Zimmer geteilt. Von ihr konnte ich viel Lernen, da sie ja als Olympiasiegerin und Weltmeisterin natürlich sehr viel Erfahrung hat.










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